Der Aaseher Winter 2011/2012

Der Aaseher Winter 2011/2012 - Ausgewählte Beiträge



Ehre, wem Ehre gebührt
  Erster Nadelabend war ein Erfolg

Schon mal einem Buch begegnet?
  Förderverein für die Stadtteilbücherei im Aaseemarkt

Erlebnisreise nach Norwegen
  In Münsters Partnerstadt Kristiansand




Erster Nadelabend war ein Erfolg


Ehre, wem Ehre gebührt


Erstmalig in der fast vierzigjährigen Vereinsgeschichte hat der Vorstand des SV Blau-Weiß Aasee langjährige Mitglieder und verdiente Mitarbeiter mit Ehrennadeln ausgezeichnet. Den festlichen Rahmen bildete ein Abendessen im Bistro54. Ein wunderschöner Abend, an dem viele Erinnerungen ausgetauscht wurden.

„Eigentlich wollte ich nur Fußball spielen,“ berichtet Hugo Olzmann von seinem Vereinseintritt vor 25 Jahren. „Aber dann bekamen die Volleyballer mit, dass es da einen guten Teamspieler gibt und fragten an, ob ich mal aushelfen könnte. Ich bin geblieben und spiele seit dem auch Volleyball im Ligabetrieb. Dann kam eine Anfrage vom Badminton …“
Auch wenn nicht alle Anwesenden so viele Abteilungen als aktive Sportler durchlaufen haben wie Hugo Olzmann, so hat doch jeder einige Anekdoten aus dem Vereinsleben zu erzählen. Besonders gefragt ist natürlich Michael Redlich, der bei der Vereinsgründung 1972 dabei war und von der Entwicklung einer Thekenmannschaft zum Fußballverein berichtet. Bereits 1974 kam mit Tischtennis eine zweite Sportart dazu. Schon damals waren Wolf-Rüdiger Aulich, Hanna und Dieter Kramer dabei. Und manchmal kann man die Drei auch in diesen Tagen bei Blau-Weiß an der grünen Platte sehen.

Bisher haben wir uns bei Blau-Weiß Aasee eher für einen jungen Verein gehalten, der wir im Vergleich zu vielen anderen Clubs ja auch tatsächlich sind. Zumindest relativ. Doch nächstes Jahr feiert der SV Blau-Weiß Aasee sein 40jähriges Bestehen und es gibt tatsächlich Mitglieder, die dem Verein (fast) all die Jahre lang die Treue gehalten haben. Da wird es Zeit, auch mal nach außen sichtbar Dankeschön zu sagen.
Auch sind die handelnden Personen älter geworden und sehen heute auf Grund ihrer gewonnen Lebenserfahrung manche Dinge anders, als vielleicht noch vor ein paar Jahren. So zum Beispiel dass es wichtig ist, jahrelangem Engagement Anerkennung zu zollen. Es ist nicht so, dass es bisher keine Kultur des Dankeschönsagens oder der Anerkennung gegeben hat. Das zeigen ganz deutlich die Ehrungen während der Ballnächte, die aber durchaus ihre eigene Charakteristik haben. Es geht darum, ein Instrument zu finden, das eine Regelmäßigkeit und Ordnung in die Anerkennungskultur bringt, um möglichst niemanden zu übersehen, was bei einem Verein mit fast 2.400 Mitgliedern schnell passieren kann.

So wurde die Idee geboren, bei Blau-Weiß Aasee ein klassisches Instrument der deutschen Vereinskultur einzuführen: die Ehrennadel. Die Verleihung hat der Vorstand von klaren Kriterien abhängig gemacht. Eine Ehrennadel in Bronze gibt es für 10 Jahre ehrenamtliches Engagement bzw. Anstellungsverhältnis. Silber für 20 Jahre ehrenamtliches Engagement bzw. Anstellungsverhältnis oder 25 Jahre Mitgliedschaft. Für 30 Jahre Ehrenamt bzw. Anstellungsverhältnis oder 35 Jahre Mitgliedschaft gibt es die goldene Ehrennadel. Durch diese Kriterien soll das Ehrenamt eine besondere Betonung erfahren. Die Nadeln werden von nun an regelmäßig, nach Möglichkeit jährlich, auf einer besonderen Veranstaltung verliehen, zu der der Vorstand die zu ehrenden Mitglieder, Ehrenamtler und Angestellten einlädt.

Erstmalig fand eine solche Veranstaltung am 14. Oktober im Bistro54 statt. Musikalisch eröffnet und begleitet wurde der Abend von Ulla Struck-Gerlach und Stefan Schulze. Der Begrüßung durch Hugo Domin und Björn Wagner folgte die Suppe. Jens Nagl fasste die Vereinshistorie in statistischen Zahlen zusammen. Aktuell hat der Verein 2.399 Mitglieder und liegt in der Liste der mitgliederstärksten Vereine in Münster auf Platz 2 (Näheres siehe Seite 16). Nach der Hauptspeise erhielten folgende Mitglieder durch die beiden Vorsitzenden Hugo Domin und Rolf Gerlach die Ehrennadel in Bronze :
Wolfram Ficht, Dieter Erthel, Hilla Bönigk-Domin, Björn Wagner, Annette Schrieverhoff, Rolf Gerlach, Jutta Holtmann, Ben Helmus, Willy Helming, Dietmar Sonius, Sven Volkmann, Monika Vogt-Zenner, Christoph Zenner, Bernd Weinert, Irmgard Meis-Fleischer, Jens Nagl, Beate Löffler, Jutta Wuttig, Mechthild Plate, Andreas Damberg, Barbara Niesing, Franz Niesing, Uwe Kelle, Asja Rozitis, Siggi Piastowski.

Im Anschluss an den Nachtisch wurden die Ehrennadeln in Silber verliehen:
Horst Deters (Mitglied seit 1977),
Sophie Briefs (seit 1985 Trainerin Tischtennis und Geschäftsführerin von 1986 bis 1989), Alf Kuhlenbäumer Mitglied seit 1980 und seit vielen Jahren Trainer Tischtennis),
Richard Nawezi (Mitglied seit 1986 und von 1993 bis 2001 Leiter der Tanzgruppe Mutuashi),
Hugo Domin (Vorstand seit 1987, seit 1989 Vorsitzender; Federführung beim Bau des Multifunktionshauses und beim Umbau der Sportanlage),
Hugo Olzmann (seit 1986 aktiver Spieler Fußball, Volleyball und Badminton; viele Jahre Teamverantwortlicher Volleyball),
Andreas Roth (seit 1986 aktiver Spieler und seit 1994 Teamverantwortlicher Volleyball)

Als Höhepunkt des Abends wurden die Ehrennadeln in Gold verliehen an:
Michael Redlich (Mitglied seit der Vereinsgründung 1972),
Wolf-Rüdiger Aulich (Abteilungsleitung Tischtennis seit 1974),
Hanna Kramer (Mitglied seit 1974),
Dieter Kramer (Mitglied seit 1974)

Danach klang der Abend sehr langsam und gemütlich aus. Es wurde in Erinnerungen geschwelgt, Alben mit Fotos, Zeitungsausschnitten, Tabellen und Spielerpässen gezeigt, Pläne für den 40. Vereinsgeburtstag im kommenden Jahr geschmiedet. Und als sich die ersten auf den Weg nach Hause machten, war die Geisterstunde schon vorbei. Sicher ein klares Zeichen dafür, dass dies eine gelungene Veranstaltung war

All diejenigen, die den Termin am 14. Oktober nicht wahrnehmen konnten, werden zum nächsten Nadelabend eingeladen, an dem sie dann Ihre Ehrennadeln in ebenso feierlichem Rahmen erhalten.

Seit Anfang des Jahres gibt es zudem eine weitere Neuerung: bei besonderen Geburtstagen gratulieren Vorstand und Mitarbeiter des SV Blau-Weiß Aasee den Mitgliedern mit einem Kartengruß. Der Glückwunsch kommt jeweils zum 18., 50., 60., 65., 70., 75., 80. usw. Geburtstag. Die Karte wurde eigens zu diesem Zweck entworfen und zeigt verschiedene Motive aus dem facettenreichen Vereinsleben.

Um die Voraussetzungen für die Ehrungen bei der Ballnacht, die Verleihung der Ehrennadel, die Geburtstagskarten und etwaiger weiterer Aufmerksamkeiten des Vereins gegenüber seinen Mitgliedern transparent und alle Interessierten offen zu legen, wird noch eine Ehrenordnung erarbeitet. Diese wird der Vorstand der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorlegen. Sobald sie beschlossen ist, wird sie u. a. auf der Homepage veröffentlicht.

Björn Wagner


Förderverein für die Stadtteilbücherei im Aaseemarkt


Schon mal einem Buch begegnet?


Vor wenigen Jahren wäre es fast zu einem kulturellen Kahlschlag in der Aaseestadt gekommen - die Stadtteilbücherei sollte geschlossen werden. Doch die Leserschaft hielt zusammen, gründete einen Förderverein und konnte die Schließung verhindern. Dr. Susanne Götz, Vorsitzende des Fördervereins für die Stadtteilbücherei im Aaseemarkt, erinnert sich im Interview an diese Zeit, berichtet über die heutige Arbeit des Vereins und empfiehlt ein paar Bücher für den Weihnachtswunschzettel.

Aaseher: Wie kam es zur Gründung des Fördervereins für die Stadtteilbücherei im Aaseemarkt e.V.? Warst Du von Anfang an eine der treibenden Kräfte?

Susanne Götz: Im Januar 2006 wurde der Vorschlag öffentlich, die Stadtteilbücherei im Aaseemarkt im Zuge der Haushaltskonsolidierungen zu schließen. Wir wohnten damals in direkter Nachbarschaft zur Bücherei – ein Engagement für den Erhalt war da naheliegend! Ich habe immer gerne und viel gelesen und bin mit einer gut erreichbaren Stadtteilbücherei aufgewachsen. Das hat mich geprägt und meinen Einsatz für die Bücherei motiviert. In der Aaseestadt hat sich vor bald sechs Jahren schnell eine Gruppe Aktiver gefunden, die die Schließung nicht hinnehmen wollten. Aus den Bürgerversammlungen und Treffen mit politischen Vertretern hat sich dann der Vorschlag entwickelt, die Bücherei mit einem Freiwilligenmodell weiterzuführen.

Gab es damals Vorbilder zur Gründung des Fördervereins?

Fördervereine für bedrohte Kulturinstitutionen gab und gibt es viele – in Zeiten klammer öffentlicher Kassen sprießen sie fast wie Pilze aus dem Boden! Das Freiwilligenmodell aber, das wir zusammen mit der Stadtbücherei auf den Weg gebracht haben, war neu und ohne Vorbild. Alle Beteiligten mussten sich in ihre neuen Rollen und Aufgaben einfinden. Das hat nur so gut geklappt, da das Engagement auf allen Seiten groß war!

Bitte beschreibe die Arbeit des Fördervereins und seine Strukturen.


Der Verein unterstützt das Modell organisatorisch, ideell und finanziell und fördert die Lesekultur im Stadtteil - so steht es ganz offiziell in der Satzung. Wir sind sozusagen die Schnittstelle zwischen den Freiwilligen, der Bücherei-Leitung und der Hauptstelle der Stadtbücherei. Wir organisieren und besprechen vieles im Hintergrund, damit die Rahmenbedingungen für eine gute Bücherei-Arbeit stimmen. Kontakte zu Politik und zu den Medien gehören auch dazu. Zudem organisiert der Förderverein die Veranstaltungen in der Bücherei. Alles hat sich über die Jahre in bester Teamarbeit eingespielt, bedeutet manchmal Aufwand, macht aber auch viel Spaß!

Was die Schließung der Bücherei angeht ist es in letzter Zeit ruhig geworden. Ist das ein gutes Zeichen? Wie ist die Auslastung der Bücherei?

Im letzten Jahr mussten wir zum zweiten Mal um den Erhalt kämpfen – wieder hatten wir mit großer Unterstützung aus der Leserschaft Erfolg! Umso mehr freuen wir uns, dass wir uns in diesem Jahr zusammen mit der Stadtbücherei und dem Team der Hansa-Bücherei (in der auch Freiwillige mitarbeiten) ohne Spar-Druck von außen Gedanken über die inhaltliche Weiterentwicklung machen können. Wir haben einige Ideen entwickelt, um die Öffnungszeiten zu erweitern, die Bücherei etwas anders zu gestalten, uns noch mehr in den Stadtteil zu öffnen, als Kurs- und Veranstaltungsraum für die BürgerInnen im Viertel interessanter zu werden und andere Lesergruppen anzusprechen.

In der Bücherei kann man nicht nur Bücher lesen und ausleihen. Was wird den Stadtteilbewohnern dort sonst noch geboten?

Die Bücherei ist auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Umfangreiches Info- und Broschüren-Material, Kopierer und Internetplätze machen ihn attraktiv. Und wir bieten regelmäßig Veranstaltungen an: Jahreszeitliche Feste, Bilderbuchkino, Lesungen, Buchvorstellungen, Theater… - für große und kleine Leser. Auf einige neue Ideen wie den Abend „Die Aaseestadt liest vor“ am Tag des Buches (23. April) sind wir besonders stolz.

Haben aus Deiner Sicht Lesen und Leseförderung in unserer Gesellschaft den Stellenwert, der ihnen gebührt?


In meiner Wahrnehmung stehen dem „leisen“ Buch zunehmend „laute“ Ablenkungen gegenüber: Computer, Fernsehen, Handy, iPod, Spielkonsole und anderes mehr sind immer verfügbar, liefern schnell konsumierbare Inhalte und machen es den Kindern schwer, sich auf eine längere Lektüre einzulassen. Es ist wichtig, immer wieder Raum und Ruhe zu schaffen, damit diese anderen Erlebnisse möglich sind. Als Mutter merke ich aber, dass das nicht einfach ist!

Wie beurteilst Du die Zusammenarbeit zwischen Bücherei und Blau-Weiß Aasee? Hast Du Ideen, die in Zukunft partnerschaftlich umgesetzt werden könnten?

Wir sehen in Blau-Weiß Aasee einen starken Partner im Viertel, der uns über die Jahre kräftig unterstützt hat. Vieles ist da noch denkbar! Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer gemeinsamen Veranstaltung (Buchvorstellung zu einem sportlichen Thema, Lesung mit Sportlern…) oder einem gegenseitigen Besuch (Lesung bei BWA, Sportangebot in der Bücherei…)? Dankbar sind wir für die Einrichtung des Runden Tisches Aaseestadt, an dem auf vorbildliche Weise ja schon viele Aktivitäten und Themen im Viertel abgestimmt, besprochen und gemeinsam angegangen werden.

Der Zeitplan für Jugendliche wird immer enger: Schulzeit verkürzt, dafür mehr Nachmittagsunterricht; die Wehrpflicht und damit auch der Zivildienst entfallen; an die Schulzeit schließen sich mehr oder weniger nahtlos Ausbildung oder Studium an. Würdest Du Jugendlichen dennoch empfehlen, sich ehrenamtlich zu engagieren? Bitte begründe Deine Antwort.

Auf jeden Fall! Es ist nicht nur der Blick über den Tellerrand, der für ein Engagement spricht. Ich finde es auch wichtig, sich als Jugendliche/r nicht nur als Getriebener im starren und komprimierten Schule-Ausbildung/Studium-Beruf-Schema zu sehen, sondern selbst Akzente zu setzen, eigenen Interessen nachzugehen, mal etwas auszuprobieren und Verantwortung für andere oder eine Sache zu übernehmen. Ich habe nach der Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht, das mich sehr geprägt hat.

Treibst Du selber Sport? Welche Sportart siehst Du Dir gerne live vor Ort oder im Fernsehen an?

Ich nutze gerne den nahen Aasee für meine Joggingrunden, ansonsten hält sich mein Interesse an Sportveranstaltungen ehrlich gesagt in Grenzen!

Kannst Du Kindern und Erwachsenen jeweils ein Buch für den Weihnachtswunschzettel empfehlen?

Andrea Scheidemann und Peter Seiler von der Buchhandlung „Schatzinsel“ können das bei der Veranstaltung „Bücherherbst 2011“ am 10. November um 20.00 Uhr viel besser! Ich kann hier nur mein Lektüre-Erlebnis des Jahres anführen: Zsuzsa Bánks „Die hellen Tage“. Die Geschichte über die Kindheit und das Erwachsenwerden dreier Freunde wird in einer besonders dichten und farbigen Sprache erzählt, die fast wie ein Sog wirkt. In der Familie haben wir in diesem Sommer begeistert Andreas Steinhöfels „Rico“-Bücher (vor)gelesen - im Oktober ist der dritte Band mit einem neuen Abenteuer um den „Diebstahlstein“ erschienen.


 

In Münsters Partnerstadt Kristiansand


Erlebnisreise nach Norwegen


Vom 23. bis 29. Juni besuchten 37 Mitglieder des SV Blau-Weiß Aasee Münsters norwegische Partnerstadt Kristiansand. Bereits zum sechsten Mal nahmen dort Jugendmannschaften am internationalen Jugendfußballturnier PlussBank Cup (früher Color Line Cup) teil.

Kern der Gruppe waren die U11-Jugendfußballer sowie die integrative Fußballgruppe 2, in der Jugendliche mit und ohne Handicap im Alter zwischen 11 und 15 Jahren spielen. Beide Teams nahmen am internationalen Turnier PlussBank Cup 2011 teil und zeigten in ihren Gruppen hervorragende Leistungen. Die U11 konnte sogar alle Spiele klar zu ihren Gunsten entscheiden. Beeindruckend war das Fair Play der norwegischen Jugendlichen in den Spielen mit der integrativen Mannschaft. An diesem Turnier nahmen insgesamt rund 475 Teams mit ca. 5.600 SpielerInnen aus sechs Nationen teil. Die weiteste Anreise hatte ein Team aus Ecuador.

Los ging es abends um 22.30 Uhr. Allein die Nachtfahrt nach Dänemark war schon ein Erlebnis für sich. In Hirtshals angekommen, bestieg die Gruppe zunächst den Leuchtturm, um die leicht verspannten Muskeln zu lockern und sich einen Überblick zu verschaffen. Da wurde dem einen oder anderen schon etwas mulmig, als er auf das tosende Meer blickte und sah, wie dieses einen Kutter hin und her schleuderte. Aber das Fährschiff Superspeed 1 war so groß, dass man von den Wellen nicht viel merkte.

Ein Erlebnis für sich war die Unterbringung der Gruppe in der Kirche der Insel Flekkerøy: zur Dusche war ein Fußmarsch von etwa 1,5 km zurück zu legen.

Für die U11 waren unter Interimstrainer Dirk Bremshey am Ball: Henri Reuter, Leonard Albers, Milan Folkers, Silas Leuer, Pablo Kleyboldt, Jan Gerwing, Mark Schröter, Tobias Baxpöhler und Julian Niehues.
Bei der integrativen Fußballgruppe spielten unter Trainer Philipp Meusel: Linus Uhlenbrock, Leon Töppe, Svenja Brzesny, Florian Ahnfeld, Marvin Hemsing, Hannes Röhrich, Malte Tillmann und Florian Becker.
Und dank der vielen mitgereisten Eltern, der lautstarken Unterstützung und der vielen Fahnen hatte Blau-Weiß Aasee nicht nur zwei bärenstarke Teams im Turnier, sondern auch den besten Fanclub.

Neben der Turnierteilnahme absolvierte die Gruppe ein umfangreiches Rahmenprogramm. So wurden die Nachwuchskicker als Vertreter der deutschen Partnerstadt von Bürgermeister Per Sigurd Sørensen im Rathaus empfangen und zu einem Eis eingeladen. Bei einem Rundgang durch die Innenstadt wurden u. a. die Altstadt Posebyen, der Dom, der Fischmarkt und die Festung Christiansholm besichtigt. Zur Stärkung gab es ein Mittagessen in der örtlichen Filiale einer amerikanischen Fastfood-Kette, die in ihrer architektonischen Gestaltung aber wohl einmalig ist. Während zahlreicher Spaziergänge wurde die wunderschöne norwegische Landschaft und die Insel Flekkerøy mit ihrer felsigen Küste erkundet. Bei so viel Sightseeing erfrischte ein Sprung in die Nordsee. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Spiels des IK Start Kristiansand gegen Vålerenga Oslo in der ersten norwegischen Fußballliga. Zwischendurch wurden langjährige Freundschaften gepflegt und neue Kontakte geknüpft.

Björn Wagner