Der Aaseher Winter 2010/2011

Der Aaseher Winter 2010/2011
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Städtische Sportförderung erhalten
  Interview mit Jochen Temme

Sport inklusiv
  Fachbeitrag

Von Beuteln und Bestien
  Öffentliches Bücherregal
 
 

Interview mit Jochen Temme

Städtische Sportförderung erhalten


Im April 2011 wurde Jochen Temme zum Vorsitzenden des Stadtsportbundes (SSB) gewählt. Er trat damit die Nachfolge von Prof. Günter Willmann an, der dieses Amt über 25 Jahre inne hatte. Als Stellvertreter arbeitete Temme viele Jahre lang eng mit Prof. Willmann zusammen. Einen großen Richtungswechsel wird es deshalb beim SSB zwar nicht geben, trotzdem ist es interessant, was der Sport in Münster vom neuen Vorsitzenden erwarten darf.

Der Aaseher: Seit dem Frühjahr sind Sie als Nachfolger von Prof. Willmann Vorsitzender des SSB Münster. Wie macht sich dieser Amtswechsel bei Ihnen bemerkbar?

Jochen Temme: Mehr Interviews (wirklich, dies ist das 5.), mehr Anrufe, mehr Einladungen, mehr Post mehr Gespräche. Aber genau so habe ich es erwartet. Viele Sportfunktionäre und Sportlerinnen und Sportler wollen gerne den Vorsitzenden sprechen und ich habe schon viele interessante Gespräche geführt und gute Ideen für die Arbeit des SSB diskutiert. Die neue Arbeit als Vorsitzender fordert mich, gibt viele neue Anreize und füllt mich mit Freude aus.

Dadurch, dass ich jetzt drei Monate länger arbeite als geplant (bis 31. Dezember statt bis 30. September), wird die Zeit manchmal knapp, aber ab dem 1. Januar 2011 bin ich dann im Ruhestand und kann mich dem Ehrenamt noch stärker widmen.

Was sind Ihre sportpolitischen Ziele? Was darf der Sport in Münster vom SSB Vorsitzenden Jochen Temme erwarten?

In Zeiten der Haushaltskonsolidierung geht es zunächst darum die bisherigen Förderungen zu erhalten. Bereits seit 16 Jahren erhalten wir von der Stadt die Sportfördergelder und entscheiden selber über die Mittelverteilung. Dieser Vertrag läuft Ende 2010 aus und wir verhandeln zur Zeit mit der Stadt über eine Verlängerung bis 2014. Diese öffentliche Förderung (auch die Übungsleiterförderung durch das Land) ist für die Vereine enorm wichtig, weil die finanzielle Grundlage der Arbeit gesichert sein muss.

Aufgrund der Finanzlage scheinen die beiden folgenden sportpolitischen Wünsche sicher vermessen. Auch ich weiß nicht, wann sich diese Wünsche realisieren lassen, aber m. E. brauchen wir in Münster eine zweite Großsporthalle - wie die Halle Berg Fidel - aber nur mit rund 1.500 Plätzen. Außerdem brauchen unsere sehr aktiven Schwimmer ein Hallenbad mit zumindest drei bis vier 50 m Bahnen. Z. B. Anbau an ein vorhandenes Bad oder eventuell am neuen Südbad? Oder doch ein überdachtes Freibad?

Vor welchen Herausforderungen stehen aus Ihrer Sicht Sportvereine und SSB in den nächsten Jahren?

Die Vereine und der SSB müssen sich ständig an die neuen Gegebenheiten anpassen. Durch den offenen Ganztagsbetrieb an den Schulen hat sich schon vieles geändert. Dort müssen wir uns voll einbringen, um die Kinder mit dem Sport zu erreichen und sie als Jugendliche und Erwachsene weiter mit unseren Sportangeboten zu begleiten.
Dabei müssen wir unsere Sportangebote ständig überprüfen und aktualisieren, um möglichst viele Menschen auch im Seniorensport zu erreichen. Jedes neue Sportangebot muss auf den Prüfstand gestellt werden, ob es für den Verein interessant ist.

Von manchen wird Münster als Sportstadt bezeichnet, andere stellen diesen Status in Frage. Welche Rolle spielt der Sport aus Ihrer Sicht in Münster und welche sollte er idealerweise spielen?

Da bin ich absolut der gleichen Meinung wie mein Vorgänger Professor Günter Willmann. Eine Sportstadt sind wir nicht, dafür sind wir in zu wenigen Sportarten Spitze in Deutschland. Aber wir sind eine Stadt, in der sich 85% der Bürger regelmäßig sportlich betätigen, was man deutlich sieht, wenn man auf der Promenade und am Aasee die vielen Läufer und Radfahrer sieht. In den rund 200 Sportvereinen in Münster betreiben fast 90.000 Bürgerinnen und Bürger Sport. Dadurch erreichen wir einen Organisationsgrad von 32% und stehen damit unter den Großstädten in Nordrhein-Westfalen an 1. Stelle.
Aber durch das Sportinternat hat sich auch im Leistungssport schon viel getan und die Entwicklung zeigt eindeutig nach oben. Also wir sind eine Stadt des Breitensports und vielleicht auf dem Weg zu einer Sportstadt?

Es soll ein neues Leitbild für die Nutzung des Aasees entwickelt werden. Welche Position vertritt der Sport in dieser Diskussion?

Als wir von dieser Idee gehört haben, hat der Stadtsportbund seine Vereine sofort zu einem Stadtforum für den Sport eingeladen, um die Ideen des Sports zu ermitteln. Dadurch haben wir - sozusagen als erste - unsere Wünsche konkretisiert und auch schon der Stadt Münster, die am Forum beteiligt war, übermittelt. Einfach zusammengefasst kann man sagen, wir wünschen uns, dass die bisherigen Sportmöglichkeiten, z. B. Segeln und Rudern auf dem See und laufen um den See herum erhalten bleiben.

Welche Sportarten betreiben Sie, welche sehen Sie sich gerne live oder im Fernsehen an?


Als junger Mann war ich Leistungssportler als Mittelstreckler und stehe deshalb der Leichtathletik sehr nahe. In meiner Sportgruppe mache ich ein Training mit Laufen, Gymnastik, Cirkeltraining, Fußball und Prellball und bin ständig als typischer Münsteraner mit dem Fahrrad unterwegs.
Live bin ich oft beim USC und bei Preußen Münster, aber neben der Leichtathletik, dem Volleyball und dem Fußball interessieren mich fast alle Sportarten z. B. Basketball, Tischtennis, Tennis, Speckbrett (spiele ich gelegentlich selber), Trampolin, Turnen, Reiten etc.

Haben Sie zwischendurch Zeit, ein Buch zu lesen? Welches können Sie empfehlen?


Da ich täglich zwei Tageszeitungen lese und eine Monatszeitschrift abonniert habe, komme ich eigentlich nur in den Ferien dazu Bücher zu lesen. Zur Entspannung lese ich dann gerne ein Buch von Frank Schätzing oder einen guten Münster-Krimi. Aktuell lese ich das sehr interessante Buch unseres ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt „Außer Dienst“. Dieses Buch kann ich empfehlen.

 

Fachbeitrag

Sport inklusiv


Doris Rüter, Behindertenbeauftragte der Stadt Münster, berichtet über die Ziele und Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention. Dabei geht sie auch der Frage nach, welche Möglichkeiten der Sport bietet, die Konvention umzusetzen.

Ziele und Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention

Am 26.03.2009 ist in Deutschland das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) in Kraft getreten. Die UN-Behindertenrechts-konvention ist ein Meilenstein in der Behindertenpolitik. Die Vertragsstaaten haben sich verpflichtet, gesellschaftliche Bedingungen zu schaffen, die niemanden ausschließen und die die Bedürfnisse von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen berücksichtigen. Die UN-Behindertenrechtskonvention gibt wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Gesellschaft im Sinne der Inklusion. Inklusion bedeutet, dass alle Menschen selbstverständlich zu einer Gesellschaft dazugehören und gleichberechtigte Teilhabechancen haben.

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechts-konvention ist als ein längerfristiger gesamtgesellschaftlicher Lern- und Gestaltungsprozess zu verstehen. Gefragt sind nicht nur Politik, Verwaltung und große Institutionen, sondern jeder Mensch kann einen Beitrag leisten. Nur wenn möglichst viele Menschen mitmachen, können wir dem Ziel des gemeinsamen Lebens, Lernens, Arbeitens und einer gemeinsamen Freizeit von Menschen mit und ohne Behinderungen in unserer Gesellschaft Schritt für Schritt näher kommen. Wichtig ist es, anzufangen und durch gute Beispiele andere zu ermutigen, diesen Weg mitzugehen.

Wie kann Inklusion im Bereich des Sports umgesetzt werden?

In Artikel 30 der UN-Behindertenrechts-konvention wird das Ziel genannt, Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten zu ermöglichen. Dazu sollen u.a. geeignete Maßnahmen getroffen werden,
• um Menschen mit Behinderungen zu ermutigen, so umfassend wie möglich an breitensportlichen Aktivitäten auf allen Ebenen teilzunehmen,
• um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen Zugang zu Sport- und Erholungsstätten haben,
• um sicherzustellen, dass Kinder mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen Kindern an Spiel-, Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten teilnehmen können.

Ein wichtiger Schritt, um das Ziel der gleichberechtigten Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen an Sportaktivitäten zu erreichen, ist die Öffnung der Sportvereine für Menschen mit Behinderungen. Wie dies gelingen kann, zeigen die Aktivitäten von Blau-Weiß Aasee. Die Förderung des gemeinsamen Sports von Menschen mit und ohne Behinderungen ist in der Satzung des Vereins verankert und wird in der Praxis gelebt. So bietet der SV Blau-Weiß Aasee u.a. bereits seit sieben Jahren Fußballgruppen an, in denen Jungen und Mädchen mit und ohne Behinderungen gemeinsam trainieren und spielen. Dies ist inzwischen für die Vereinsmitglieder zur Normalität geworden. Auch bei anderen Sport- und Vereinsaktivitäten sind Menschen mit Behinderungen selbstverständlich willkommen.

Die Möglichkeit, eine Sportart in einem lockeren Rahmen ausprobieren zu können, erleichtert Menschen mit und ohne Behinderungen den Zugang zum Sport. Diese Idee hat die Wildemann-Stiftung aufgegriffen. Sie führt Sportveranstaltungen durch, damit Menschen mit und ohne Behinderungen in verschiedene Sportarten hineinschnuppern und/oder Sportwettkämpfe ausüben können. Ob integratives Golfturnier, integratives Fußballspiel, Rollstuhlbasketball oder ein Segelflugtag für blinde und sehende Menschen – die vielfältigen Aktionen, die die Wildemann-Stiftung gemeinsam mit Kooperationspartnern in Münster umgesetzt hat, tragen dazu bei, Inklusion im Sport voranzubringen.

Um auf dem Weg zur Inklusion weiterzukommen, sind auch bauliche Maßnahmen erforderlich. Sportstätten und Treffpunkte von Sportvereinen sind schrittweise so umzugestalten, dass sie von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen genutzt werden können. Dafür gibt es in Münster bereits einige gute Beispiele: Das Multifunktionshaus von Blau-Weiß Aasee zeigt, wie es gelingen kann, ein Haus so zu planen, dass auch Menschen im Rollstuhl es gut nutzen können. In den sanierten Schwimmbädern stehen Poollifter zur Verfügung, die es Menschen im Rollstuhl ermöglichen, ins Schwimmbecken zu gelangen. Im Bewegungsraum des Gesundheitshauses gibt es seit einigen Monaten eine Induktionsschleife, so dass auch schwerhörige Menschen dort problemlos an Angeboten teilnehmen können.

Die Arbeitsgruppe Freizeit, Sport, Kultur und Weiterbildung der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen des Rates der Stadt Münster wird sich in der nächsten Zeit damit beschäftigen, was in Münster noch zu tun ist, um die UN-Behindertenrechtskonvention für den Bereich Sport umzusetzen. Ideen und Anregungen sind willkommen (Tel. 492-5027, Fax 492-7901, E-Mail:rueterd@stadt-muenster.de).

Doris Rüter


 

Öffentliches Bücherregal

Von Beuteln und Bestien

Seit dem 20. Juni steht im Multifunktionshaus ein öffentliches Bücherregal, das sich bereits reger Nutzung erfreut. Die Einweihung wurde stilgerecht mit einer Lesung begangen. Mitinitiatorin Annette Erthel stellt die Künstler vor und berichtet von einem mitreißenden Abend.

„Wir sind offen für alles, offen für jeden, offen nach innen und offen nach außen.“ - Mit dieser Selbstbeschreibung präsentiert sich der Sportverein Blau-Weiß Aassee e.V. auf seiner Website (www.blau-weiss-aasee.de).
Wer die fröhliche Atmosphäre im Multifunktionshaus in der Bonhoefferstraße schon einmal erlebt hat, wird dies bestätigen können, denn dieser Verein ist mehr als nur ein reiner Sportverein. Gemeinschaftliches Erleben und (Zusammen-) Wachsen wird hier groß geschrieben.
Der neueste Streich: ein eigenes Bücherregal im Vereinshaus, zu welchem jeder Besucher während der Öffnungszeiten des Bistros54 Zugang hat.

Am 20. Juni 2010 luden die Initiatorinnen Annette Erthel und Regina Moenck unter dem Motto „Von Beuteln und Bestien“ zur Einweihung des Bücherregals ein. Christoph Tiemann und Edda Klepp lasen aus ihren Lieblingsbüchern.

Für die Theaterregisseurin Edda Klepp, die bereits seit einigen Jahren mit Begeisterung im blau-weißen Verein den Badmintonschläger schwingt, zählt das Lesen zu ihren größten Leidenschaften. Kein Wunder also, dass sie sich sofort bereit erklärte, für die Einweihung des Bücherregals bei Blau-Weiß Aasee eine Lesung auf die Beine zu stellen. An ihre Seite holte sie sich mit Christoph Tiemann Lokalprominenz von Format und mit Pointengarantie. Erst vor Kurzem sahnte er im niederrheinischen Kabarettisten-Wettbewerb „Das Schwarze Schaf“ einen Publikumspreis ab.
Edda Klepp las aus der Gesellschaftssatire „Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbary. Mit den vorgelesenen Passagen erhielten wir einen Einblick in das Leben einer kleinen, hässlichen, aber überaus intelligenten Concierge in Paris, die, um ihrem Berufstand zu entsprechen, ihre Intelligenz vertuscht und alles so macht wie eine Concierge es normalerweise täte.
Ganz anders waren dann die Episoden aus „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel. Die Zuhörer wurden entführt in eine spannungsgeladene Beziehung zwischen dem 16-jährigen Sohn eines Zoodirektors und dem Tiger, die nach dem Schiffsuntergang blind und hungrig auf dem Meer treiben.

Von Christoph Tiemann erfuhren wir, warum die größten, fettesten und flugunfähigsten Papageien aus Neuseeland, die letzen 40 Kakapos, aussterben („Die letzten ihrer Art“ von Douglas Adams).
Unvergesslich sind jedoch die Ansichten eines vorlauten Beuteltieres. Im Dialog trugen Edda Klepp als Erzählerin und Christoph Tiemann als Känguru die skurrilen Situationen vor, die man erlebt, wenn man mit einem Känguru zusammenlebt („Die Känguru Chroniken“ von Marc-Uwe Kling).

Zum Schluss der Lesung wurden die vorgelesenen Bücher von den Vorlesern für das Bücherregal gespendet. Natürlich waren diese Bücher sofort vergriffen.

Vielen Dank an die beiden Künstler für diesen unterhaltsamen Abend!


Die Künstler:

Christoph Tiemann erblickt 1977 in Dortmund das Licht der Welt. Schon früh zeigt sich sein Hang zum Humoresken und den Schönen Künsten. Neben verschiedenen geisteswissenschaftlichen Studien erarbeitet sich Christoph Tiemann diverse künstlerische Kompetenzen. Neben Sprecherziehung, Schauspiel- und Gesangsunterricht absolviert er beispielsweise Moderations- und Redaktionsworkshops sowie einen Kurs für Improvisationstheater bei Sean Kinsley in Toronto. Darüber hinaus schreibt und produziert der Tausendsassa eigene Theaterstücke, hält Lesungen und inszeniert kabarettistische Revuen. Als Autor und Sprecher kann er sich beim WDR schnell einen Namen machen, seit 2009 obliegt ihm die Kolumne Tiemanns Wortgeflecht in der WDR 5 Lebensart.
Aber auch auf Theaterbühnen ist Christoph Tiemann aktiv. Als Mitglied des Improvisationstheaters Placebo tritt er seit 2006 in regelmäßigen Abständen auf. In diesem Rahmen reiste er u.a. mit dem Clubschiff AIDA und in das Justizministerium in Berlin. Zudem erhielt er als Schauspieler Gastengagements an den Städtischen Bühnen Münster und dem Theater Oberhausen.
Christoph Tiemann zeichnet sich in besonderer Weise aus durch enorme Sprachgewandtheit, ein außerordentliches komisches Talent und schauspielerische Improvisationsgabe. Er lebt und waltet in Münster. Die nächsten Termine finden sie unter www.tiemann.tv

Edda Klepp wird 1977 in Hildesheim geboren. Schon zu Schulzeiten begeistert sie sich für die Darstellenden Künste und wirkt seitdem in zahlreichen Amateurproduktionen u.a. als Schauspielerin mit. Mit sehr gutem Erfolg und Begeisterung absolviert sie ein Studium der Germanistik und Philosophie an der TU Braunschweig sowie diverse Praktika und Assistenzen am Theater. Ihre Magisterarbeit schreibt sie im Sommer 2002 über die Todesarten-Prosa Ingeborg Bachmanns.

Bereits im September desselben Jahres wird sie festengagierte Regieassistentin am Braunschweiger Staatstheater, 2004 wechselt sie in gleicher Position an die Städtischen Bühnen Münster. Dort kann sie sich auch mit eigenen Regiearbeiten schnell einen Namen machen.

In ihrer Arbeit ist es Edda Klepp stets ein Anliegen, Unterhaltung und Bildung zu vereinbaren. Kunst ist für sie ein unbedingtes Mittel zur Reflexion gesellschaftlicher Problemzonen, aber sie darf und soll auch Spaß machen!

Seit der Spielzeit 2008/09 ist Edda Klepp freischaffende Regisseurin. Mit ihrer Version der Zauberflöte für Kinder gastierte Klepp im August 2008 am Theater X in Tokio. Darüber hinaus inszenierte sie u.a. in Wuppertal, Hamburg, Regensburg, Frankfurt und Neuss.

www.eddaklepp.theaterblogs.de