Volleyball: Jetzt auf dem Stundenplan in Lubumbashi
Im August spendete der Sportverein Blau-Weiß Aasee dem Verein Mutoto e.V., welcher sich in Lubumbashi, Kongo befindet, acht Volleybälle, über 60 Trikots, ein Volleyballnetz und weitere Sportutensilien. Seitdem sind bereits einige Monate vergangen. Die Spende ist über die Zeit jedoch nicht in Vergessenheit geraten. Ganz im Gegenteil. Dank der Großzügigkeit des Sportvereins hat sich das Sportangebot im Schulkomplex von Mutoto um eine Sportart erweitert. Jetzt steht neben Fußball und Basketball auch Volleyball auf dem Stundenplan der Schüler.


Da Volleyball im Kongo nicht so verbreitet ist, wie zum Beispiel in Deutschland, stellt es eine exotische Erweiterung des Schullebens sowie der Freizeitmöglichkeiten dar. Momentan findet Sport montags und freitags in den verschiedenen Klassen statt. Jedes Mal, wenn die Volleybälle und das Netz ausgepackt werden, füllt sich der Volleyballplatz mit unzähligen kongolesischen Kindern. Doch nicht nur Kinder sind interessiert an der neuen Sportart. Auch einige Erwachsene kommen immer mal wieder vorbei in der Hoffnung, dass gerade Volleyball gespielt wird. Doch hauptsächlich findet Volleyballtraining in der Schulzeit statt. Es wurden bereits zwei Mannschaften gebildet, die in Zukunft eventuell sogar Wettkämpfe in ganz Lubumbashi bestreiten sollen.


Durch die Spende hat Mutoto e.V. viele Möglichkeiten bekommen, und das Training sowie das Teambuilding sind gerade erst der Anfang. Das Volleyballprojekt wird momentan hauptsächlich vom Sportlehrer Monsieur Kasapi und dem Freiwilligen Jan Luca Rolf geleitet. Die neue Sportart ist viel mehr als nur eine kleine Erweiterung des Sportprogramms. Es bietet den Schülern viel mehr Entfaltungsmöglichkeiten. All das wurde ermöglicht durch die Spende vom Blau-Weiß Aasee.

Jan Luca Rolf
Jens Nagl, 15.11.2018 17:16 Uhr